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Mit Kochtopf zur Demo

Wir sehen uns um 12 Uhr am Brandenburger Tor

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Demonstration

12 Uhr Auftakt
Brandenburger Tor

12.30 Uhr Demo läuft los
zum Agrarministergipfel

 14.30 Uhr Abschluss
Brandenburger Tor

Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen!

Gutes Essen, eine klimagerechte Landwirtschaft und der Erhalt der Höfe - das steht gerade auf dem Spiel! 2019 entscheidet die Bundesregierung bei der EU-Agrarreform (GAP) maßgeblich mit, welche Landwirtschaft die EU Jahr für Jahr mit 60 Milliarden Euro unterstützt. Aktuell gilt: Wer viel Land besitzt, bekommt viel Geld. Schluss mit den Steuermilliarden an die Agrarindustrie! Der Umbau zu einer bäuerlichen und ökologischeren Landwirtschaft kann nicht mehr warten.

Bei den Verhandlungen in Brüssel muss sich die Bundesregierung an die Seite der Bäuerinnen und Bauern stellen, die Tiere artgerecht halten, insektenfreundliche Landschaften schaffen und gutes Essen herstellen. Deswegen schlagen wir – die bunte, vielfältige und lautstarke Bewegung – am 19. Januar mit unseren Töpfen Alarm für die Agrarwende!

Anreise

Vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor

Die Demo startet in diesem Jahr am Brandenburger Tor. Hier halten alle Bahnen der S-Bahn-Linien S1, S2 und die U55. Alle Informationen findet ihr auf der Seite des öffentlichen Nahverkehranbieters BVG.

U-Bahn

Wer früh kommt, kann direkt die U55 vom HBF zum Brandenburger Tor nehmen. Die Verbindung verkehrt alle 10 Min., dauert 2 Min., aber ist vom Platz her begrenzt!

S-Bahn

Wir empfehlen mit der S5 / S7 / S9 zur Friedrichstraße (Gleis 15) zu fahren und dort in die S1 oder S2 / 25 / 26 zum Brandenburger Tor (Gleis 11) umzusteigen. Die S-Bahnen fahren im Minutentakt.
Alternativ mit der Regionalbahn vom HBF zum Potsdamer Platz fahren und dann weiter mit der S1 oder S2  zum Brandenburger Tor (Gleis 14).

BUS

+++Achtung+++ voraussichtlich nicht planmäßig!

Zu Fuß

Bitte nicht unterschätzen! Dauert ca. 20 Min.

Weitere Informationen

Social Media

#whes19 #essenistpolitisch

Meine Landwirtschaft

Die Wir haben es satt!-Demonstration wurde 2011 von der Meine Landwirtschaft initiiert. Das breite Bündnis informiert über Themen rund um zukunftsfähige Landwirtschaft und gutes Essen und fördert den Dialog zwischen Erzeuger*innen und Konsument*innen. Durch Aktionen, Kongresse und Diskussionsveranstaltungen zeigen die rund 50 Trägerorganisationen klare Kante für die Agrar- und Ernährungswende.

Nein zu Rassismus und rechter Hetze

Wir haben Nazis, Rassist*innen und rechte Hetze satt! Uns eint der gewaltfreie Protest gegen die Agrarindustrie. Wir sagen Nein zu Menschenfeindlichkeit jeglicher Art, dazu gehört auch die Diffamierung von Bäuerinnen und Bauern. Die Stärke unseres Bündnisses ist die Vielfalt und Internationalität - Geflüchtete sind willkommen!

„Bleibt standhaft und unbequem, dann werden die politischen Veränderungen bald kommen“

Von Franken nach Berlin und zurück – über 1000 Kilometer reißt Fritz Haspel jedes Jahr im Januar auf seinem Traktor ab, um bei der Demo in Berlin dabei zu sein. Der 62-Jährige bewirtschaftet einen konventionellen Ackerbaubetrieb mit 35 Hektar in der Nähe von Ansbach. Wenn er in vier Jahren in Rente geht, schließt er seinen Betrieb aus Mangel an einer geeigneten Hofnachfolge. Auch wenn die Lage der Landwirtschaft nicht immer rosig aussieht, ist Fritz fest überzeugt, dass sich die Agrarpolitik bald zum Guten ändert. Wir haben mit ihm über die anstehende GAP-Reform, abenteuerliche Traktorfahrten und das freudige Wiedersehen mit alten Bekannten bei der Demo gesprochen.

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