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Demonstration

Auftakt
Sa., 20. Januar 2018, 11 Uhr
Hauptbahnhof Berlin
(Washingtonplatz)

Demonstration zur
Int. Agrarministerkonferenz

Abschluss
Brandenburger Tor

 

 

Der Agrarindustrie die Stirn bieten!

Vier weitere verschenkte Jahre in der Agrarpolitik? Das können wir uns nicht leisten! Ein "Weiter So" mit Landwirtschaftsminister Schmidt? Das dürfen wir nicht zulassen! Dringender denn je brauchen wir eine bäuerliche, ökologischere Landwirtschaft und gesundes Essen für alle! Daher bieten wir – die kraftvolle, bunte, lautstarke Bewegung auf der Straße – am 20. Januar den Konzernen die Stirn und nehmen die neue Regierung in die Pflicht.

Wir fordern:
Glyphosat-Ausstieg in Deutschland +++ artgerechte Tierhaltung +++ Bauernhöfe statt Agrarindustrie +++
gesundes Essen für alle +++ Dumping-Exporte stoppen!

AUFRUF LESEN  PROGRAMM

Auftakt-Aktion

Zeit:
Mi., 17.1., 9.30 Uhr


Ort:
Bundeskanzleramt
Willy-Brandt-Str. 1
Nähe Hbf.

Nie wieder Schmidt!

Abgesang auf den Agrarindustrie-Minister Und Probe des Kochtopf-Konzerts für die Agrarwende

Kurz vor der Demonstration haben wir heute parallel zur Eröffnungs-Pressekonferenz der Grünen Woche vor dem Bundeskanzleramt deutlich gemacht: Nie wieder darf es einen derart unqualifizierten und industriegesteuerten Landwirtschaftsminister wie Christian Schmidt geben. Unser Kochtopf-Orchester sang bei seiner ersten öffentlichen Probe als Einstimmung auf die Demo am Samstag 20 Schmidt's ein lautstarkes Abschiedslied. Wir sagen: Nie wieder Schmidt! 

PRESSEMITTEILUNG 
 FOTOSZUR AKTION

Kochtopf-Konzert

Kochtopf und
Ohrstöpsel nicht vergessen!

Schlag Alarm für die Agrarwende

Parallel zur Demo treffen sich LandwirtschaftsministerInnen aus der ganzen Welt im Wirtschaftsministerium, um über unser Essen und unsere Landwirtschaft zu entscheiden. Mit Kochtopf in der Hand ziehen wir zur internationalen Agrarministerkonferenz und schlagen wir dort Alarm für die globale Agrar- und Ernährungswende und für gerechten Handel!

AKTION KOCHTOPF

Unser Video-Aufruf für die Demo

Aufstehen, Aufsitzen:

Auf die Trecker nach Berlin

Ihr wollt mit eurem Trecker nach Berlin kommen und im Treckerzug mitfahren? Super, wir freuen uns sehr auf Euer kommen. Bitte meldet euch vorab an. Solltet Ihr noch Fragen haben, stehen wir euch jederzeit per Mail oder am Telefon zu Verfügung.

ZUR TRECKER-SEITE

Bei einer Demonstration gibt es viel zu tun: nicht nur währenddessen, sondern auch schon vorher. Wir freuen uns über eure Unterstützung.

HELFEN

Kurze Formate, vielfältige Visionen: Supp'n Talk ist die Plattform für praktische Alternativen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft.

SUPP'N TALK

Du willst zur Demo, weißt aber nicht wie? Du kommst zur Demo, weißt aber noch nicht mit wem? 

ANREISE PLANEN

Die größte Schnippeldisko der Welt öffnet zum siebten Mal in Berlin ihre Türen! Mit scharfen Messern, heißen Beats, mitreißenden Themen und brodelnden Kessel stimmen wir uns auf die Demo ein

KOMMT VORBEI

Ihr wollt wissen, wo wir starten und enden? Euch interessiert die Länge der Demo? Ihr wisst noch nicht, wo die Internationale Agrarministerkonferenz stattfindet? Dann schaut doch einfach hier nach. 

ROUTE ANSEHEN

Als Einstimmung für die Demo 20.01. sang das Kochtopf-Orchester 20 Christian Schmidt's vor dem Bundeskanzleramt ein lautstarkes Abschiedslied. Die Botschaft an die nächste Regierung: Nie wieder Schmidt! 

ZUR AKTION

Meine Landwirtschaft

Die Wir haben es satt!-Demonstration wurde 2011 initiiert von der Kampagne "Meine Landwirtschaft". Die Kampagne informiert über Themen rund um zukunftsfähige Landwirtschaft und gutes Essen und fördert den Dialog zwischen ErzeugerInnen und KonsumentInnen. Durch Aktionen, Kongresse und Diskussionsveranstaltungen setzen die rund 50 Trägerorganisationen der Kampagne politische Zeichen für die Agrar- und Ernährungswende.

Nein zu Rassismus und rechter Hetze

In Zeiten wie diesen sagen wir es deutlich: Wir haben Nazis, Rassist*innen und rechte Hetze satt! Uns eint der gewaltfreie Protest gegen die Agrarindustrie. Wir sagen Nein zu Menschenfeindlichkeit jeglicher Art, dazu gehört auch die Diffamierung von Bäuerinnen und Bauern. Die Stärke unseres Bündnisses ist die Vielfalt und Internationalität - Geflüchtete sind willkommen!

"Wer mit Liebe kocht, kann nicht auf Produkte zurückgreifen, die auf Ausbeutung beruhen!"

Ole Plogstedt begleitet mit der Roten Gourmet Fraktion seit 25 Jahren Tourneen von Bands wie Die Toten Hosen und sorgt für ihr leibliches Wohl. Lange Zeit kochte er im Fernsehen und macht sich für eine konzernfreie Küche stark, in der Konzerne wie Coca Cola und Nestlè tabu sind. Als Kampagnen-Botschafter für die Entwicklungsorganisation Oxfam hat ausbeutungsfreie Ernährung für ihn eine neue Dimension bekommen. Ole wird am 20. Januar auf unserer Abschluss-Kundgebung sprechen und seine Vision einer solidarischen Küche erklären.

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„Mit erweiterten Fruchtfolgen brauch' ich keine Pestizide!“

Joachim Bienstein betreibt mit seiner Familie einen bäuerlichen Betrieb mit Schwerpunkt Ackerbau und Hühnerhaltung in Martensdorf bei Wismar. Seine Hühner hält er in einem mobilen Stall im Freien. Antibiotika kommt dem Bauern ebenso wenig auf den Hof wie Gentechnik, flächendeckenden Pestizideinsatz lehnt er kategorisch ab. Auf seinen 320 Hektar bekämpft er Unkraut vor allem mit deutlich erweiterten Fruchtfolgen. Im Januar wird Joachim, zusammen mit den BerufskollegInnen aus ganz Deutschland, zum vierten Mal die Demonstration mit seinem Traktor anführen. Wir haben ihn zu seiner Arbeit und seiner politischen Motivation befragt.

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"Wir wollen gutes und ehrliches Bäckerhandwerk!"

Jörg Meffert von der „Vollkornbäckerei Meffert“ wurde das Backen schon in die Wiege gelegt. Der Familienbetrieb, den er mit seinem Bruder mittlerweile in der neunten Generation führt, wurde um 1750 gegründet. Heute beschäftigt die Bäckerei aus dem ostwestfälischen Lemgo knapp 100 MitarbeiterInnen. Seit 1997 backen die Mefferts mit Bio-Siegel. Wir haben mit Jörg, der mit seiner Bäckerei auch Teil der Freien Bäcker ist, über seine Arbeit und die Wichtigkeit von gutem Handwerk gesprochen.

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„Wachsen ist nicht das Richtige für uns!“

Ve-Annissa Spindler lebt als Jungbäuerin auf dem Siebengibelhof in der Nähe von Parchim. Dort verwirklicht sie den Traum vieler junger Landwirtinnen: einen eigenen Hof gründen und selbst bestimmen, wie gewirtschaftet wird. Aber ein alternatives Hof-Konzept bedeutet auch viel Arbeit – sei es auf dem Acker, dem Wochenmarkt oder im Käse-Keller. Wir haben mit Ve-Annissa, die gemeinsam mit vielen anderen Bäuerinnen und Bauern, unsere Demonstration mit ihrem Traktor anführt, über ihre Arbeit und ihr Engagement gesprochen.

INTERVIEW LESEN

Wir haben es immer noch satt!

Am 20. Januar werden wieder viele Tausende für eine andere Landwirtschafts- und Ernährungspolitik auf die Straße gehen. Zum mittlerweile 8. Mal ruft ein breites Bündnis von Bäuerinnen und Bauern und zivilgesellschaftlichen Organisationen zu Protesten im Zentrum von Berlin auf. Im Fokus der Demonstration stehen 2018 gesundes Essen, artgerechte Tierhaltung und ein Ende der landwirtschaftlichen Dumping-Exporte. Vom Hauptbahnhof geht es dieses Mal mit Kochtöpfen zur internationalen Agrarministerkonferenz, wo zum Auftakt der „Grünen Woche“ LandwirtschaftsministerInnen aus aller Welt zusammenkommen.

Warum wir im 8. Jahr noch demonstrieren?

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Aktionstour vor der Bundestagswahl

Im September waren wir quer durch Deutschland unterwegs gegen Konzernmacht, Landraub und Tierfabriken. Gemeinsam mit vielen Aktiven haben wir wenige Tage vor der Bundestagswahl ein deutliches Zeichen für die Agrar- und Ernährungswende gesetzt. Am Hautpsitz der Bayer AG in Leverkusen haben wir uns für freies Saatgut eingesetzt. Bei Erfurt haben wir 40 Bäume zur "Allee gegen Landraub" gepflanzt. Mit 1000 Personen haben wir schließlich bei der Abschluss-Demonstration in Königs Wusterhausen, wo Wiesenhof 240.000 Hühner am Tag schlachten will, unmissverständlich klar gemacht: Wir haben Tierfabriken satt!

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