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"Wer mit Liebe kocht, kann nicht auf Produkte zurückgreifen, die auf Ausbeutung beruhen!"

Ole Plogstedt begleitet mit der Roten Gourmet Fraktion seit 25 Jahren Tourneen von Bands wie Die Toten Hosen und sorgt für ihr leibliches Wohl. Lange Zeit kochte er im Fernsehen und macht sich für eine konzernfreie Küche stark, in der Konzerne wie Coca Cola und Nestlè tabu sind. Als Kampagnen-Botschafter für die Entwicklungsorganisation Oxfam hat ausbeutungsfreie Ernährung für ihn eine neue Dimension bekommen. Ole wird am 20. Januar auf unserer Abschluss-Kundgebung sprechen und seine Vision einer solidarischen Küche erklären.

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„Mit erweiterten Fruchtfolgen brauch' ich keine Pestizide!“

Joachim Bienstein betreibt mit seiner Familie einen bäuerlichen Betrieb mit Schwerpunkt Ackerbau und Hühnerhaltung in Martensdorf bei Wismar. Seine Hühner hält er in einem mobilen Stall im Freien. Antibiotika kommt dem Bauern ebenso wenig auf den Hof wie Gentechnik, flächendeckenden Pestizideinsatz lehnt er kategorisch ab. Auf seinen 320 Hektar bekämpft er Unkraut vor allem mit deutlich erweiterten Fruchtfolgen. Im Januar wird Joachim, zusammen mit den BerufskollegInnen aus ganz Deutschland, zum vierten Mal die Demonstration mit seinem Traktor anführen. Wir haben ihn zu seiner Arbeit und seiner politischen Motivation befragt.

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"Wir wollen gutes und ehrliches Bäckerhandwerk!"

Jörg Meffert von der „Vollkornbäckerei Meffert“ wurde das Backen schon in die Wiege gelegt. Der Familienbetrieb, den er mit seinem Bruder mittlerweile in der neunten Generation führt, wurde um 1750 gegründet. Heute beschäftigt die Bäckerei aus dem ostwestfälischen Lemgo knapp 100 MitarbeiterInnen. Seit 1997 backen die Mefferts mit Bio-Siegel. Wir haben mit Jörg, der mit seiner Bäckerei auch Teil der Freien Bäcker ist, über seine Arbeit und die Wichtigkeit von gutem Handwerk gesprochen.

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„Wachsen ist nicht das Richtige für uns!“

Ve-Annissa Spindler lebt als Jungbäuerin auf dem Siebengibelhof in der Nähe von Parchim. Dort verwirklicht sie den Traum vieler junger Landwirtinnen: einen eigenen Hof gründen und selbst bestimmen, wie gewirtschaftet wird. Aber ein alternatives Hof-Konzept bedeutet auch viel Arbeit – sei es auf dem Acker, dem Wochenmarkt oder im Käse-Keller. Wir haben mit Ve-Annissa, die gemeinsam mit vielen anderen Bäuerinnen und Bauern, unsere Demonstration mit ihrem Traktor anführt, über ihre Arbeit und ihr Engagement gesprochen.

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