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„Bleibt standhaft und unbequem, dann werden die politischen Veränderungen bald kommen“

Von Franken nach Berlin und zurück – über 1000 Kilometer reißt Fritz Haspel jedes Jahr im Januar auf seinem Traktor ab, um bei der Demo in Berlin dabei zu sein. Der 62-Jährige bewirtschaftet einen konventionellen Ackerbaubetrieb mit 35 Hektar in der Nähe von Ansbach. Wenn er in vier Jahren in Rente geht, schließt er seinen Betrieb aus Mangel an einer geeigneten Hofnachfolge. Auch wenn die Lage der Landwirtschaft nicht immer rosig aussieht, ist Fritz fest überzeugt, dass sich die Agrarpolitik bald zum Guten ändert. Wir haben mit ihm über die anstehende GAP-Reform, abenteuerliche Traktorfahrten und das freudige Wiedersehen mit alten Bekannten bei der Demo gesprochen.

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„Wir müssen mehr regional und saisonal essen!“

Seit 1983 führt Angela Schulze-Hamann ihren Landgasthof im schleswig-holsteinischenBlunk. Schon in der dritten Generation betreibt die Köchin mit ihrem Ehemann das Hotel mit angeschlossenem Restaurantbetrieb. Das Erfolgsrezept der Schulze-Hamanns ist so einfach wie genial: aus der Region für die Region. Sie beziehen ihre Lebensmittel aus dem unmittelbaren Umfeld und wissen daher, wo alle ihre Produkte herkommen. Wir haben mit Angela über ihr Engagement für gutes Essen, die Ernährungswende und ihre „GemüseAckerdemie“ gesprochen.

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„Im Gegensatz zu anderen Höfen haben wir das gesamte Jahr über ein sicheres Einkommen“

Markus Pohland betreibt mit zwei Kolleg*innen die SoLaWi Klein Trebbow. Inmitten der mecklenburgischen Seenlandschaft setzen sie auf eine Solidarische Landwirtschaft und ein ganzheitliches Kreislaufprinzip. Doch nur ein Drittel des Landes, auf dem sie wirtschaften, gehört ihnen. Der Rest steht nun zum Verkauf. Da sie sich den Kauf aus eigenen Mitteln nicht leisten können, haben sie eine Crowdinvest-Kampagne gestartet. Wir haben mit Markus über Solidarische Landwirtschaft, Landkonzentration und die EU-Agrarreform gesprochen.

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„Man kann die Welt nicht alleine verändern!“

Kisilu Musya macht die Landwirtschaft in Kenia fit für die Zukunft. Als er die Äcker seiner Eltern um die Jahrtausendwende übernahm, merkte er, dass die Erträge immer spärlicher ausfielen. Auf der Suche nach den Gründen für die Misere wurde dem Vater von neun Kindern schnell klar: Seine Probleme bringt der Klimawandel. Seitdem kämpft Kisilu, erst in Kenia und mittlerweile auch weltweit, gegen die Ursachen und Auswirkungen der Klimakrise. Im Film „Thank you for the rain“ dokumentiert er sein Leben, von Kenia nach Oslo und Paris zum Klimagipfel im Jahr 2015. Wir haben mit ihm über sein Engagement gesprochen.

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