Proteste gegen Bayer-Monsanto in Bonn

Mit 300 Personen haben wir am 28. April vor der Bayer-Hauptversammlung in Bonn gegen die geplante Übernahme von Monsanto demonstriert. Die Fusion von Bayer und Monsanto bedroht die bäuerliche Landwirtschaft - in Europa ebenso wie im globalen Süden. Denn Bayer-Monsanto könnte künftig fast im Alleingang bestimmen, was Bäuerinnen und Bauern pflanzen und was wir essen. Mit einem historischen Kartoffeldämpfer, in dem wir symbolisch Patentscheine und Übernahme-Verträge verbrannt haben, haben wir den eintreffenden Bayer-AktionärInnen unser Nein zu Bayer-Monsanto gezeigt.

Pressemitteilung "Bayer-Monsanto bedroht bäuerliche Landwirtschaft"

18.000 gegen Agrarindustrie!


Am 21. Januar waren wir in Berlin 18.000 für gesundes Essen, eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung und fairen Handel! Besonders freut uns, dass so unglaubliche viele Bäuerinnen und Bauern aus ganz Deutschland gekommen sind: 130 Traktoren haben die Demo angeführt, viele waren auch zu Fuß dabei. Wir möchten allen, die zur Demonstration gekommen sind, herzlich danken! Ein spezielles Dankeschön geht an den Jungbäuerinnen-Block, der ganz vorne gelaufen ist. Da wurde richtig Stimmung gemacht, das war toll und das gibt uns Kraft für die nächsten Aktionen! 

Aufruf und Forderungen im Wahljahr | Video, Fotos und Pressespiegel

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Videorückblick

Fotos von der Demonstration 2017

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Forderungen im Wahljahr

Im Wahljahr haben wir einen 9-Punkte-Plan für Bauernhöfe, gesundes Essen, artgerechte Tierhaltung und fairen Handel aufgestellt. Die Politik muss sich jetzt ändern, damit der Umbau hin zu einer tier,- umwelt- und klimagerechten Landwirtschaft endlich angegangen wird. Bäuerinnen und Bauern dürfen dabei nicht die Leidtragenden sein.
Aufruf und Forderungen lesen

Inititiiert von

"Mit dem Trecker zur Demo"

Vor der Demonstration haben wir Bäuerinnen und Bauern zu Wort kommen lassen: Wo kommen sie her und was für einen Hof betreiben sie? Was motiviert sie und welche politischen Forderungen haben sie im Wahljahr? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es in unserer Interview-Reihe.

Die Wir haben es satt!-Demonstration wurde von der Kampagne "Meine Landwirtschaft" initiiert. Sie informiert über Themen rund um zukunftsfähige Landwirtschaft und gutes Essen, fördert den Dialog zwischen ErzeugerInnen und KonsumentInnen und setzt durch Aktionen, Kongresse und Diskussionsveranstaltungen politische Zeichen für die Agrar- und Ernährungswende.

Wir lehnen Menschenfeindlichkeit jeglicher Art ab, dazu gehört im Speziellen die Diffamierung von Bäuerinnen und Bauern. Unsere Demo ist kein Ort für Nazis, RassistInnen, Anti-EuropäerInnen und Anti-AmerikanerInnen. Die Stärke unseres Bündnisses ist die Vielfalt und Internationalität. Uns eint der gewaltfreie Protest gegen die Agrarindustrie!