Von der Straße in den Kongress-Saal!

 

Seit sechs Jahren gehen wir gemeinsam auf die Straße, um für eine bäuerliche, ökologischere und sozial gerechte Landwirtschaft hier und weltweit einzutreten. Zum zweiten Mal gehen wir gemeinsam ins Herz Kreuzbergs, auf den Lausitzer Platz in Berlin, um unsere Forderungen und Fragestellungen zu diskutieren, zu hinterfragen und weiter zu entwickeln.

Wir laden euch ein, zu vier Tagen mit einem abwechslungsreichen und spannenden Programm, vielfältigen Formaten, aktiven Werkstätten und kulturellen Veranstaltungen.

Zum ersten Kongress kamen 400 Menschen. Seid ihr diesmal auch dabei?

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Landwirtschaft Macht Essen - Motto des Kongresses:



+ Landwirtschaft: Wie können wir die Landwirtschaft regionaler und ökologischer gestalten? Wie schaffen wir den Umbau hin zu einer zukunftsfähigen Tierhaltung? Wie können wir bäuerliche Strukturen stärken und faire Preise für Produzent*innen bezahlen?

+ Macht: Welche globalen Strukturen beeinflussen die Produktion und den Handel von Lebensmitteln? Wie hängt das mit Armut und sozialer Gerechtigkeit zusammen? Wie können wir in Politik und Gesellschaft dafür sorgen, dass Land und Essen global gerechter verteilt werden?

+ Essen: Wie können wir die selbstbestimmte Ernährung aller Erdenbürger*innen sichern? Wie gestalten wir die Zukunft des Handwerks? Welche Einflussmöglichkeiten haben Konsument*innen auf die Lebensmittelproduktion?

 

+++ Zum viertägigen PROGRAMM geht es hier +++

Ein Video-Rückblick auf den letzten Kongress:

 

Nachdem schon im Herbst 2015 in Berlin eine viertelmillion Menschen und im April 90.000 in Hannover gegen die undemokratischen Freihandelsabkommen TTIP und CETA protestierten, ruft der bundesweite Trägerkreis aus 26 Organisationen zu sieben bundesweiten Großdemonstrationen am 17. September 2016 auf. Demonstriert wird in: Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart. 

Mehr Informationen gibt es hier.

2nd "Wir haben es satt!"-Congress: Information in English

The second "Wir haben es satt!/ We are fed up!"-Congress will be held between the 30th September and 3rd October 2016 in Berlin. It will take place in the Emmaus Church and around Lausitzer Platz in Kreuzberg. The congress will provide a space for the debate on the future of agriculture and food production. In a local, regional and global perspective we will discuss the current problems of agricultural production but also shed light on ideas and examples for an environmentally and socially just agriculture.

The language of the congress is German. Financial restrictions are the reason why we are not able to provide translation for the participants. Some of the working groups might be held in English, Spanish or French. If you are interested in participating in parts that will be held in those languages, please contact us via kongress(at)wir-haben-es-satt.de!

Meine Landwirtschaft ist die Initiatorin der Kampagne "Wir haben es satt". Sie informiert über Themen rund um zukunftsfähige Landwirtschaft und gutes Essen, fördert den Dialog zwischen ErzeugerInnen und KonsumentInnen und setzt durch Aktionen, Kongresse und Diskussionsveranstaltungen politische Zeichen.

Wie reise ich an? Was mache ich mit meinem Nachwuchs? Wie läuft die Verpflegung?

Antworten auf alle wichtigen Fragen findest du hier.

... oder ein ganzes Festival

Auch in diesem Jahr findet parallel zum Kongress in unmittelbarer Nachbarschaft in und um die Markthalle Neun herum das Stadt Land Food-Festival statt. Hier bekommen bäuerliche Landwirtschaft und handwerkliche Lebensmittelproduktion eine Bühne und politischer Dialog und innovative Kochkultur eine Plattform.

Mit Märkten, Workshops und gemeinsamen Veranstaltungen mit dem Wir haben es satt!-Kongress soll das Verständnis für Esskultur geschärft werden. Dieses Jahr steht das Festival unter dem Leitthema "Identität".

Wir lehnen Extremismus aller Art ab, dazu gehört im Speziellen die Diffamierung von Bäuerinnen und Bauern. Unsere Demo ist kein Platz für Nazis, RassistInnen, Anti-EuropäerInnen und Anti-AmerikanerInnen. Die Stärke unseres Bündnisses ist die Vielfalt, die Internationalität. Uns eint der friedliche Protest gegen die Agrarindustrie!